Und plötzlich steht die Welt still

Montag, 9. März 2026, 20.20 Uhr

"14-Jähriger stirbt bei Motorradunfall", "Hubschrauberabsturz fordert Tote" und „Familientragödie mit drei Toten“. Schlagzeilen wie diese lassen uns innehalten und werfen eine zentrale Frage auf: Wie geht es den Angehörigen, wenn ein geliebter Mensch von einem Moment auf den anderen aus dem Leben gerissen wird?

Dieser Frage gehen auch die Filmemacher Erich Grünbacher und Rudy Kaneider nach. Die Lehrerin Michaela Terzer hat ihren Sohn Julian durch einen Unfalltod verloren. Lange kämpft sie gegen den überwältigen Schmerz an, hadert mit ihrem Schicksal und mit ihrer Umwelt. Erst nach und nach gelingt es ihr, neue Kraft zu schöpfen und Schritt für Schritt in den Alltag zurückzufinden. Auch der Tod des 29-jährigen Heiner Oberrauch bei einem Hubschrauberabsturz in Kanada reißt eine tiefe Wunde. Für seinen Vater Georg, einen Bozner Unternehmer, ist der Verlust ein schwerer Schicksalsschlag. Halt und Trost findet er im christlichen Glauben.
Besonders tragisch ist das Schicksal von Christian Tschurtschenthaler aus Sexten. Bei einem Frontalzusammenstoß verliert er seine Frau Monika sowie die gemeinsamen Söhne Matthäus und Kassian. Nur Sohn Benedikt überlebt den Unfall. In der dunkelsten Zeit geben Vater und Sohn einander Halt. Heute sehen sie in den Verstorbenen Sterne, die sie begleiten - unsichtbar, aber stets gegenwärtig.